DFG-Graduiertenkolleg „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen“ bewilligt

Zum 1. Oktober 2018 wird an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz ein neues geisteswissenschaftliches Graduiertenkolleg eingerichtet.

Die DFG bewilligte in ihrer Mai-Sitzung das interdisziplinäre GRK 2304 "Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen: Austausch, Abgrenzung und Rezeption", an dem insgesamt 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen historischen, archäologischen und theologischen Fächern sowie der Musikwissenschaft beteiligt sind, die von der Antike bis zur Frühen Neuzeit forschen. Sprecher ist der Byzantinist Johannes Pahlitzsch, stellvertretende Sprecherin die Kirchenhistorikerin Heike Grieser. Im GRK sollen die Wechselbeziehungen zwischen dem Byzantinischen Reich und seinen Nachbarn und Konkurrenten erstmals aus einer transkulturellen Perspektive untersucht werden, nicht nur anhand von Formen und Praktiken des Krieges, sondern auch mithilfe der sich auf den Krieg beziehenden Normen, Deutungen, Sinnzuschreibungen und Reflexionen. Das Konzept des GRK wurde von Mitgliedern der Lenkungsgruppe des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz erarbeitet. Das Themenfeld des GRK wird im Forschungsprogramm für die kommenden Jahre einen Schwerpunkt bilden.

Link zu den Stellenausschreibungen.

Logo GRK 2304

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Weitere Informationen:

http://www.geschichte.uni-mainz.de/Byzantinistik/