Hunde in Byzanz. Ihr Platz in der Gesellschaft und ihre Bewertung in den Quellen

Ein Vortrag von PD Dr. Andreas Rhoby (Wien)

Organisiert vom Young Academics Network.

Hunde wurden auch im Byzantinischen Reich vor allem zur Jagd, beim Hüten von Schafen und als Wachhunde eingesetzt. Die Hauptquellen zu Hunden sind somit Arbeiten, die sich mit deren Zucht, Training und Krankheiten befassen.Um so interessanter ist ein Hinweis in einer Handschrift, der die Existenz von Blindenhunden belegt. Darüber hinaus haben sich kleine Rassen, wie Malteser, großer Beliebtheit erfreut und ihr Leben als Schoß- oder Schauhunde verbracht. Dennoch liefern die byzantinische Quellen auch Belege dafür, dass der beste Freund des Menschen nicht immer liebe- und respektvoll behandelt worden ist. Gewalt gegen Hunde - gerade zu Krisenzeiten - wurde ebenfalls schriftlich festgehalten..

Herr Rhoby wird außerdem am 2. Juli 2019 ein Grundlagenworkshop zum Thema "Byzantinische Epigraphik" durchführen.

 

 

Jagd-Darstellung, Pseudo-Oppians Kynegetika, Cod. Marc. Gr. 479, fol. 56v, Biblioteca Marciana, Venedig, Datierung ca. 1060.

Jagd-Darstellung, Pseudo-Oppians Kynegetika, Cod. Marc. Gr. 479, fol. 56v, Biblioteca Marciana, Venedig, Datierung ca. 1060.

1. July 2019, 06:15 PM

Johannes Gutenberg-Universität
Philosophicum
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz

Der Vortrag findet im Hörsaal P7 statt.