Arbeitsgruppe Transformation, Integration und kulturelle Unterschiede
Die interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe befasst sich in einem weiten zeitlichen Rahmen mit kulturellen Transformationsprozessen, die sich im östlichen Mittlermeerraum vom 4. bis zum 15. Jahrhundert abspielten. Dabei sollen Mechanismen und Formen der Ausbildung, Selbstbehauptung oder auch Integration kultureller Gruppen sowohl innerhalb des byzantinischen Reiches als auch in ehemals zu Byzanz gehörigen Gebieten an sechs konkreten Fallbeispielen untersucht werden. Der Fokus liegt dabei auf der religiösen Identität. So wird die Integration der zuvor neueingewanderten slawischen Bevölkerung auf der Peloponnes in das byzantinische Reich ebenso wie behandelt wie die Entwicklung der orthodoxen Kirchenmalerei auf Kreta unter venezianischer Herrschaft oder die Umwandlung eines byzantinischen Bischofsitzes in ein lateinisches Bistum in der Capitanata. Ein besonderer Fokus liegt auf Zypern, das stets einen besonderen Knotenpunkt zwischen der westlichen, lateinischen Christenheit und der griechischen Orthodoxie darstellte.
Projekte
Beteiligte:
- Prof. Dr. Lukas Clemens
- Prof. Dr. Marietta Horster
- Prof. Dr. Johannes Pahlitzsch
- Dr. Stefan Albrecht
- Prof. Dr. Michael Matheus
- Dr. Doria Nicolaou
- Miriam Salzmann M.A.
- Antje Steinert M.A
- Prof. Dr. Vasiliki Tsamakda
- Dr. Nikos Tsivikis